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81 010

BR 85

ELNA 1'C Typ 5

99 222

99 5902

V36 067

sächs. IIIK

sächs. VK 99 614

Kleinserie W50

OMC Gera e.V.

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Einzelteile Rahmen

  Aus diesen Teilen wird der Rahmen gefertigt.
 
Mit der Nummer 4198 bietet die Firma Weinert-Modellbau einen Komplettbausatz für eine DRG-Variante der BR 81 an.
Anbei meine Erfahrungen beim Bau dieses H0-Modells.
 
Im Nebenstehenden Bild sind die notwendigen Einzelteile zur Montage des Grundrahmens abgebildet.
Den ab Werk gebogenen Rahmen aus Bronzeblech habe ich seitlich leicht verzinnt, ebenso die Rahmenwangen (Teile 6a+b). Anschließend wurde der Rahmen und die Rahmenwangen verschraubt und verlötet. Zum Verlöten wurde ein MICROFLAM-Brenner MFB/E von PROXXON verwendet. Dieser kleine Brenner eignet sich hervoragend für Lötarbeiten mit offener Flamme. Es ist aber unbedingt darauf zu achten, das die Führungen für die Lagerbuchsen der Lokräder frei von Lötzinn bleiben. Ansonsten kann entsprechend der dem Bausatz beiliegenden Bauanleitung verfahren werden.
  
Rahmen verschraubt und verloetet

  Der Fahrwerksrahmen ist verschraubt und mit den Rahmenwangen verlötet.
 
Der Rahmen ist wie beschrieben verlötet.

  Weitere Bauteile die das Fahrwerk komplettieren.
 
Als nächste Etappe wurden weitere Baugruppen zur Komplettierung des Fahrwerkes gebaut. Hierbei kann ebenfalls nach Bauanleitung vorgegangen werden. Die hintere Pufferbohle ist komplettiert und mit den Rahmen verlötet. 

  Das Gehäuse ist probehalber auf den Fahrwerks-Rahmen aufgesetzt.
 
Die Seitenteile sind mit Kessel und Tender verleimt, der Aufbau probeweise auf den Rahmen aufgesetzt. Alles passt!
 
Alle Bohrungen für die Kesselarmarturen sind eingebracht und die ersten Anbauteile haben bereits ihren Platz gefunden.  
betriebsfertiges Fahrwerk von rechts

  Das betriebsfertige und lackierte Fahrwerk von rechts.
 
Das Fahrwerk wurde entsprechend der dem Bausatz beiligenden Bauanleitung montiert, Probleme gab es keine. Dennoch sind einige Hinweise aus meiner Sicht erforderlich.
Die in dem Rahmen befindlichen Bohrungen zur Aufnahme der Isolierbuchsen (T 50) bzw. der Bremsen (T 51 a+b) sollten etwas aufgerieben werden. Isolierbuchsen und Bremsen lassen sich so ohne Kraftaufwendung in die jeweiligen Bohrungen eindrücken und verkleben.
Das Einsetzen der Federn ist auch kein Problem. Die Federn wurden in den Bohrungen der Achslager mit ein wenig Sekundenkleber fixiert. Zuvor habe ich diese Bohrungen mit einem an der Spitze flach geschliffenen Bohrer Ø 1,8 mm vorsichtig aufgebohrt. Die Federn passten anschließend besser in die Aufnahmen. Beim Einsetzen der Radsätze in den Rahmen muss darauf geachtet werden, das die Federn auf den Aufnahmezapfen gut sitzen.
 
  
  
 
 
Sollte beim Probelauf die Gewindebohrungen für die Befestigungsschrauben der Kuppelstangen nicht exakt fluchten, müssen diese unbedingt ausgerichtet werden. Dies ist ohne kompletten Ausbau der Federpakete und Radsätze möglich. Die Federpakete (T 10 a+b) werden unter den Radsätzen (T54b+c) etwas gelockert, somit lässt sich das Zahnrad der D-Achse zu dem Zahnrad auf Achse C (T 54 b) leicht verdrehen und in die gewünschte Lage bringen.
Nicht erschrecken wenn das Fahrwerk bei der ersten Probefahrt etwas über die Gleise wankt, das richtige Fahrverhalten stellt sich erst ein, wenn die Federn durch das aufgesetzte Gehäuse belastet sind.
 
Heizerseite der 81 010

  81 010 vom Bw Oldenburg präsentiert sich als Epoche II Modell.
 
Nach ca. 100 Stunden Bauzeit ist es geschafft und die BR 81 als Epoche II Modell ist fertig.
Den Bausatz und das Modell möchte ich als sehr gelungen bezeichnen und der Bau der Weinert 81er hat mir viel Freude bereitet.
 
Für den Bau der 81 010 habe ich mich entschieden, da für diese Maschine die besseren Fotos zum Nachbau vorhanden waren. Schilder für 81 010 liegen den Bausatz nicht bei. Neue Schilder sind von Beckert-Modellbau gefertigt worden.   
 
  
Lokführerseite der 81 010

Die Lokführerseite der 81 010
 
Abschließend möchte ich zusammenfassen: Der Bau des Modells war im Wesentlichen entsprechend der beiliegenden Bauanleitung ohne Probleme zu bewerkstelligen. Kleinere Ungenauigkeiten die beim Zusammenbau des Gehäuses entstanden sind, ließen sich bei der Montage des Lokaufbaus auf das Fahrwerk ohne großen Aufwand beheben.
Wünschenswert wäre ein Hinweis in der Bauanleitung zur Montage des Bremsgestänges. Hier muß der Modellbahner sich entscheiden, entweder die Getriebabdeckung Teil 60 oder das Bremsgestänge Teil 55 mit den Verbindungsrohr Teil 57 montieren. Im Bereich der Getriebeabdeckung ist meines Erachtens kein Platz zur Montage des Bremsgestänges und des Verbindungsrohr, welches auf die Bremsen Teil 51 a+b geschoben werden soll. 
81 010 mit Blick in den Führerstand

  Durch das geöffnete Dach lässt sich der hervorragend detaillierte Stehkessel gut erkennen.
Das Modell besitzt ein sehr gutes  Fahrverhalten. Durch das hohe Eigengewicht von 475 Gramm, die im Rahmen federnden Radsätze, die immer eine gute Stromabnahme gewährleisten und den Faulhabermotor mit Schwungmasse ergeben sich sehr gute Langsamfahreigenschaften und es können für eine Rangierlok entsprechend genügend Wagen im Rangierbetrieb bewegt werden.
 
Im Heft 4/2001 der MIBA, im Eisenbahn-Journal Heft 6/2001 und im Eisenbahn-Magazin Heft 6/2001 sind weitere Hinweise und Bilder von verschiedenen Verfassern zum Bau der Weinert BR 81 zu finden.
Vorbildfotos von der BR 81 gibt es in der Baureihen-Bibliothek "Einheitsloks für den Rangierdienst" von Jürgen-Ulrich Ebel und Peter Bauchwitz erschienen im EK-Verlag.
 
 
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