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ELNA 1'C Typ 5

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sächs. IIIK

sächs. VK 99 614

Kleinserie W50

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sächs. IIIK

 
1994 brachte der Modellbahnhersteller BEMO einen H0e-Bausatz für eine sächs. Länderbahnlokomotive der Gattung IIIK auf den Markt. Der BEMO-BS 1003 800 ermöglicht den Bau eines H0e-Modells der kleinen sächs. Schmalspurlok mit Stütztender und Klose-Triebwerk im Maßstab 1:87.
Das Vorbild wurde 1891 in einem 2. Baulos von vier Maschinen mit den Bahn-Nummern 43 bis 46 von der Sächsischen Maschinenfabrik vormals Richard Hartmann in Chemnitz hergestellt. Bereits 1889 wurden zwei Maschinen mit den Nummern 35 und 36 von der Lokomotivfabrik Krauss in München gebaut. Die Maschinen der beiden Baulose unterscheiden sich nur durch das Führerhaus und die Anordnung der Kesselaufbauten.
1920 wurden alle sechs Maschinen von der Deutschen Reichsbahn übernommen, 1922/23 aber bereits abgestellt. Im Nummernplan der Deutschen Reichsbahn von 1925 wurden die sechs Stütztender-Lokomotiven mit der Bezeichnung 99 7541 bis 7546 eingeordnet, bevor sie 1926 ausgemustert wurden.
Es ist deshalb fraglich, ob überhaupt eine Maschine der Gattung IIIK Lokschilder mit den neuen Loknummern getragen hat.
sächs. IIIK
 
Dem BEMO-Bausatz liegt eine ausführliche Bauanleitung mit mehreren Explosionszeichnungen bei. Leider fehlen hier die Vorbildfotos, die u.a. für die exakte Positionierung und Verlauf der Kesselleitungen erforderlich sind. Auch für die Dekorierung/Beschriftung des Modells sind Vorbildfotos unerlässlich. 
An dieser Stelle einige Hinweise auf bereits veröffentlichte Baubeschreibungen und Vorbildportraits.
  • Modelleisenbahner Heft 1/1995: Baubeschreibung, Tipps für die BS-Montage
  • Eisenbahn-Magazin Heft 1/1995: Baubeschreibung, Tipps für die BS-Montage
  • Eisenbahn-Journal Heft 1/1995: Baubeschreibung, Tipps für die BS-Montage
  • Eisenbahn-Journal Archiv I/98, Sachsen-Report: Lokportrait mit Vorbildfotos
  • Eisenbahn-Magazin Heft 4/1993: Lokportrait mit Vorbildfotos und Übersichtszeichnung Maßstab 1:43,5
Die dem Bausatz beiliegenden Bauanleitung erläutert sehr detailiert den Zusammenbau des Modells und es lässt sich dieser gut folgen.
Dennoch:
 
"Dieser Bausatz ist einem Anfänger nicht zu empfehlen"
 
Das Nieten der Steuerung und die Montage des Fahrwerks erfordert sehr viel handwerkliches Geschick.
Wie bei allen BEMO-Bausätzen ist die gute Passgenauigkeit der einzelnen Weissmetall- und Messinggussteile lobenswert. Dennoch ist es unerläßlich kleinere Absätze im Guss, resultierend aus der geteilten Gussform, sorgfältig zu verschleifen und die einzelnen Teile untereinander anzupassen.
Innenrahmen IIIK
 
 
Nach dem Einsetzen der Schneckenwelle, Zahnräder und Achse (Teil 99) in den Getriebeblock vorn und hinten habe ich die Seitenteile (Teil 84) mit Teil 62 (vorderer Getriebeblock) verlötet. Im hinteren Teil wurden die Seitenteile mit Teil 61 (hinterer Getriebeblock) verklebt, da die Temperatur des Lötkolbens die Zahnräder beschädigen könnte.    
 
 
 
 
Außenrahmen IIIK
 
 
Der Aussenrahmen wird entsprechend der Bauanleitung montiert. Um eine bessere Haltbarbeit zu erreichen, habe ich die Teile 17, 18, 21 und 22 verlötet.
Danach  sollen entsprechend der Bauanleitung die Federpakete (Teile 54) und der Umlenkhebel (Teil 85) am Rahmen festgeklebt werden. Es genügt m.E., wenn diese Teile erst unmittelbar vor der Endmontage eingeklebt werden. Bei der mehrfachen Probemontage, die sich  zum Einpassen von Aussen- und Innenrahmen sowie Lokgehäuse erforderlich macht, sind die Federpakete und der Umlenkhebel hinderlich und können sich u.U. wieder ablösen.     
Außenrahmen mit probeweise eingesetzten Innenrahmen
 
 
Fahrwerk mit montierter Steuerung
 
fertig montiertes Fahrwerk
 
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